Krüger Cousinen

Nähen und Babies – die schönsten Sachen der Welt

Faultiere zum verlieben

Ich habe letztens online einen zuckersüßen Faultier-Stoff gekauft, in den ich mich sofort verliebt habe. Ja, richtig gelesen, Faultiere! Im realen Leben sind sie vielleicht nicht sooo süß, aber schön gezeichnet auf einem Stoff total! Nun ja, jedenfalls: gesehen, schockverliebt und gekauft. Zuhause angekommen war die Begeisterung immer noch groß, jedoch war ich mir nicht mehr so recht sicher, ob das was für meine Jungs ist. Durch die vielen schwarzen Herzen zwischen den Tieren war er mir dann doch ein bisschen zu mädchenhaft, leider. Und während er noch in der Wohnung lag und ich um ihn herumschlich und überlegte, was ich daraus machen soll, kam die Einladung einer Freundin zum 1. Geburtstag ihrer Tochter, mit dem Wunsch nach einem Kleid.

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Ha, Stoff geklärt! Schnitt? Natürlich das Kinderkleid von Klimperklein. Nachdem ich meinen Mann gefühlt Jahre seines Lebens gekostet habe, weil ich mich nicht entscheiden konnte ob es ein Rundhalsauschnitt oder ein amerikanischer werden soll, wurde es dann letzteres und ich konnte endlich losnähen. Stoff mit einer Einfassung zu versehen ist für mich zwar immer noch ein kleines Hexenwerk und mit sehr viel Konzentration verbunden, jedoch bin ich diesmal ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.

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Die Mama hat sich sehr über das Kleid gefreut und die Kleine hat es wohl auch schon dem Praxistest unterzogen. Jetzt habe ich allerdings noch ein Stück von dem Stoff übrig, um das ich wieder herumschleiche und mich noch nicht entscheiden kann, ob ich dem Minikind für den Winter einen gefütterten Strampler daraus nähe oder ob er auf das nächste zu benähende Mädchen wartet…

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Liebe Grüße,

Sandra

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Mit 3 Monaten…

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…ist jede Nacht  für Mama ein Überraschungspaket, wie lange man in der ersten Schlafphase schläft – da ist alles zwischen 2 1/2 und 7 Stunden drin.

…hat sich das Spucken deutlich reduziert, dafür sabbert man jetzt.

…kaut man total gerne auf seinen Fäusten herum.

…startet man langsam die ersten Versuche gegen die Tiere am Spielbogen zu hauen.

…läuft der Tagesablauf gerade im Rhytmus: trinken -> ca. 1 1/2 Stunden gut drauf sein -> kurz wegen Müdigkeit quengeln und einschlafen -> nach 1-3 Stunden aufwachen und sofortigen Hungertod sterben.

…hat man den ersten Familienurlaub am Meer hinter sich.

…ist man ziemlich entspannt und stört es einen auch nicht, für eine Weile im Maxi Cosi oder unter dem Spielbogen geparkt zu werden, weil der große Bruder gerade die Aufmerksamkeit für sich möchte.

…müssen die 68er-Sachen dringend aus dem Keller geholt werden.

…ist man ein Gute-Laune-Bärchi.

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Brötchenbeutel

Heute zeige ich euch einen Beutel, den ich für meinen Paps und seine Frau im Mai genäht habe. Sie brauchten nämlich etwas, um Sonntags ihre Brötchen vom Bäcker nach Hause zu transportieren. Also haben wir in einem Brainstorming entschieden, welche Maße der Beutel haben soll, die Stoffauswahl haben sie mir überlassen. Entstanden ist schließlich diese Mini-Wendy, die seitdem ihre Küche ziert und einmal in der Woche Ausgang bekommt, um die Brötchen vom Bäcker nach Hause zu geleiten.

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Ich wünsche euch noch eine schöne Woche,

liebe Grüße,

Sandra

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Der Umwelt zuliebe

Yeah, endlich mal wieder beim RUMS dabei! Ich bin nämlich Jemand, der am besten einen festen Termin braucht, wann etwas fertig zu sein hat, um dann natürlich erst am Abend vorher damit anzufangen. Deswegen rattert meine Nähmaschine fast nur kurz vor Geburtstagen und Festtagen, um Geschenke zu zaubern, sodass das Nähen für uns meist auf der Strecke bleibt.  Also habe ich vor der Geburt vom Minikind noch einige Projekte abgearbeitet, die ich gern noch verschenken wollte und seitdem nähe ich tatsächlich, bis auf eine Ausnahme, nur noch für uns – allerdings noch nicht annähernd so viel, wie Pakete mit Stoffen hier ankommen *lach*.

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Was ich euch heute zeige, ist allerdings noch vor der Geburt vom Kleinen entstanden. Mein allererstes Nähprojekt war damals eine Wendy von Pattydoo für meine Mama und später sind glaube ich vier oder fünf weitere entstanden, die ich verschenkt habe. Jedoch fehlte mir immer der Anlass, mir selbst mal eine zu nähen. Als nun aber vor ein paar Monaten diese, wie ich finde sehr gute, Veränderung kam, dass man in den Läden keine Plastiktüten mehr zu den Einkäufen dazu bekommt, bzw. dafür bezahlen muss, war meine Motivation endlich da.

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Also habe ich meinen Mann in die Verzweiflung getrieben indem ich fast meine gesamten Baumwollstoffe auf dem Boden verteilt und Stoffkombinationen gebildet habe, von denen wir uns schließlich für drei entschieden haben, die uns seitdem bei unseren Einkäufen begleiten. Also eigentlich ein tolles Stoffabbauprojekt. Allerdings ist inzwischen ein Paket mit Stoffen für die nächsten drei eingetroffen…

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Und jetzt noch ein kleiner exklusiver Blick hinter die Kulissen: so wird sich nämlich mittlerweile über mich lustig gemacht, während ich auf dem Boden rumkrieche, um ein gutes Foto zu machen:

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Unverschämt, oder? Ich wünsche euch wunderschönen sonnigen Tag!

Liebe Grüße,

Sandra

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Mit 2 Monaten…

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…wiegt man über 5 Kilo und hat nun einige Speckfältchen.

…schläft man nachts ab und an in der ersten Schlafphase auch mal über 4 Stunden durch.

…ist man immer noch ein riesiges Spuckkind.

…schläft man am liebsten in der Trage, ganz nah an Mama.

…sind die Bauchprobleme dank eines Tapes wesentlich besser geworden.

…war man mit Papa, Mama und dem großen Brüderchen im Schwimmbad und durfte auch mal ins Wasser, war allerdings recht unbeeindruckt.

…ist man der Größe 50 entwachsen und passt nun auch gut in die 62.

…albert man gerne mit seinem Gegenüber rum und strahlt dabei bis zu beiden Ohren.

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Mein großer Junge

Damals habe ich euch vom ersten großen Abschied unseres Sohnemannes erzählt. Nun stand der 2. ins Haus, vor dem wir uns seit Wochen gefürchtet hatten. Nach nun anderthalb Jahren in der Kita gehörte unser Lockenkopf schließlich zu den Ältesten in seiner Gruppe und musste seit Monaten miterleben, wie seine besten Freunde nach und nach am Ende des Monats verschwanden. Ich kann schwer einschätzen, inwiefern er es tatsächlich verstanden hat, dass man mit 3 Jahren nun einmal in den Kindergarten wechselt. Wir haben immer wieder versucht mit ihm darüber zu reden und ihn bei den Abschieden zu begleiten. Er hat dies eher abgeblockt, jedoch kam ab und an von ihm, wenn wir über seine Freunde geredet haben, mal ein trauriges „Der … nicht mehr da“, was einem als Eltern ein wenig das Herz zerreißt.

Nachdem nun also von seinen gleichaltrigen Freunden (bis auf 2) alle in den Kindergarten gewechselt sind, ist jetzt auch er nach seinem 3. Geburtstag an der Reihe gewesen. Letzten Donnerstag haben sie noch einen Abschiedsausflug zum Flughafen gemacht und Freitag war es dann soweit… Das letzte Mal dass wir den Lockenkopf in der Kita abholten und gleichzeitig alle seine Sachen mitnahmen.

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Gott, haben wir diesen Moment gefürchtet. Es ist uns wahnsinnig schwer gefallen und uns und seinen Erzieherinnen sind natürlich die Tränen gekommen. Diese drei wunderbaren Frauen haben eine wahnsinnig tolle Arbeit in diesen 1,5 Jahren gemacht. Obwohl – eigentlich mag ich es eigentlich gar nicht so bezeichnen, denn man hat ihnen jeden Tag angemerkt, dass es für sie eben nicht nur Arbeit war, sondern sie diese Kinder wirklich sehr lieben und jeden Tag mit ihnen genießen. Deswegen schmerzt uns der Abschied wirklich sehr und man weiß nicht wirklich, wie man seine Dankbarkeit für die Liebe, die sie unserem Sohn entgegengebracht haben, richtig ausdrücken soll. Wir haben uns schließlich für etwas Nützliches entschieden, dass sie zuhause immer an unseren fröhlichen Lockenkopf erinnern soll. Ich hatte das auf einem amerikanischem Blog entdeckt und ich finde, mein Mann hat es super nachgebastelt.

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Jedoch versuche ich an dem Abschied auch die guten Seiten zu sehen. Bisher hat der Weg in die Kita knapp eine halbe Stunde inklusive einer Zugfahrt gedauert. Dies reduziert sich nun auf knappe 2 Minuten zu Fuß. Dadurch sind wir einfach spontaner, wann wir früh starten und sind nicht auf den Zugfahrplan angewiesen. Zudem kann ich ihn auch häufiger mal zum Mittagskind machen – das hat sich bei der bisherigen Strecke einfach nicht gelohnt. Ein weiterer Pluspunkt an dem neuen Kindergarten ist zudem, dass sie auch eine Kita im gleichen Haus haben, sodass unsere beiden Zwerge dann in dieselbe Einrichtung gehen können. – Ich könnte noch mehr positive Effekte aufzählen, die Sorgen beschäftigen mich leider trotzdem.

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Heute ist nun der erste Tag im Kindergarten. Mein Mann wird ihn bei der Eingewöhnung begleiten und mein Mutterherz blutet ziemlich, das nicht selbst zu übernehmen. Ich weiß, dass mein Mann das super machen wird und ich mit dem Minikind im Arm dem Lockenkopf einfach nicht ansatzweise die volle Aufmerksamkeit schenken könnte, die er in dem Moment benötigt. Aber man möchte ja doch in solchen Momenten bei seinem Kind sein und es auffangen. Also werde ich heute Vormittag aufgeregt zuhause sitzen und auf meine Männer warten. Ich bin mir sicher, dass der Lockenkopf fröhlich nach Hause kommen und mir von all den tollen Sachen erzählen wird, die es in dem neuen Kindergarten gibt. Sorgen mache ich mir, was wird, wenn er realisiert, dass er nun dauerhaft dorthin gehen wird. Dass er sich an neue Erzieherinnen und neue Kinder gewöhnen muss. Ich hoffe sehr, dass ich mir mehr Gedanken mache als nötig und wir ihn dann gut auffangen können – schließlich soll unser Sonnenschein eine wunderbare Kindergartenzeit erleben.

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Liebe Grüße,

Sandra

 

 

 

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Mit einem Monat…

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…sind einige Haare ausgefallen, sodass man nun eine „hübsche“ Stirnglatze hat.

…werden die Augen langsam feucht wenn man weint.

…schaut man mittlerweile deutlich wacher und gezielter und lächelt Mama und Papa ganz toll an wenn man sie entdeckt.

…hat man ziemlich mit Koliken zu kämpfen und verbringt den Tag deswegen gern hauptsächlich auf Mamas Arm.

…würde der große Bruder einen gern jeden Tag mit in die Kita nehmen.

…lässt der Greifreflex leider langsam nach.

…sitzt man ganz gern mal in der Wippe und schaut sich die Umgebung an.

…wiegt man ca 4 Kilo.

…wird man viel zu schnell groß.

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Mit drei Wochen…

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…findet man Umziehen und Wickeln total doof und wenn man dann vielleicht noch extra dafür geweckt wurde, hat man anschließend erstmal schlechte Laune.

…schaut man schon deutlich wacher, jedoch überhaupt noch nicht gezielt.

…werden die Haare langsam ein Stückchen länger.

…ist man total verkuschelt.

…wiegt man 3500 Gramm.

…hat man einige erste Ausflüge mitgemacht: Spielplatz, Zoo und Parkeisenbahn – jedoch undankbarerweise alle verschlafen.😉

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Mit 3 Jahren…

…spielt man seit knapp einem halben Jahr intensiv Rollenspiele, die sich meist um Rettungseinsätze drehen.

…ist man sprachlich mittlerweile ziemlich sicher und kann sich gut unterhalten und fängt auch an Lieder zu singen (bevorzugt den Refrain von Bummibär oder die Finger Family).

…kommt seit kurzem auch mal Wut statt Traurigkeit in einem hoch, wenn man seinen Willen nicht bekommt und wirft dann auch mal etwas durch die Gegend.

…ist man nachts immer noch ein Schnullerkind.

…schaut man auch immer mal Videos auf Englisch an, sodass man viele Autobezeichnungen auch in Englisch kennt und sich in das Vokabular die Begriffe „Bye Bye“, „Yellow“ und „Yes“ eingeschlichen haben.

…spielt man am liebsten im Garten der Omi mit Wasser.

…ist man seit kurzem ein großer Bruder und kümmert sich ganz lieb mit um den Kleinen.

…ist man 96cm groß.

…muss eigentlich alles mit Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr zu tun haben, sonst ist es nicht besonders interessant.

…hat man meist zu viel Energie um mal ruhig sitzen zu bleiben, was die Eltern vor allem beim Essen regelmäßig in den Wahnsinn treibt.

…ist der Kindersitz im Auto auf den Beifahrersitz gewechselt und so kann man dem Papa während der gesamten Fahrt super erzählen, ob er langsamer oder schneller fahren soll und welche Farbe die Ampel vor einem gerade hat.

…geht man wahnsinnig gern ins Schwimmbad und hat dort vor nichts Angst – mit Schwimmflügeln an den Armen muss einen im tiefen Wasser doch schließlich niemand mehr festhalten…

…fängt man gerade an auch mal von alleine aufs Töpfchen zu gehen.

…ist man ein begeisterter Bauarbeiter und hilft dem Papa gern engagiert bei Bauprojekten.

…wiegt man 15 Kilo.

…ist man seit kurzem mäklig beim Essen und rührt Gemüse auf dem Teller kaum noch an.

…hat man ständig neue Ideen und Unfug im Kopf, aber macht gerade dadurch jeden Tag wahnsinnig aufregend, lustig und unterhaltsam für seine Eltern.

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Mit zwei Wochen…

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… schaut man schon deutlich wacher.

… war man erstmals in der Trage und im Kinderwagen unterwegs und macht beides gut mit.

… ist der Bauchnabel abgefallen.

… wiegt man 3205 Gramm.

… war man das erste Mal mit dem großen Bruder in der Badewanne.

… ist man extrem kuschelbedürftig.

…passt einem langsam die Größe 50.

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