Krüger Cousinen

Nähen und Babies – die schönsten Sachen der Welt

Der Umwelt zuliebe

Yeah, endlich mal wieder beim RUMS dabei! Ich bin nämlich Jemand, der am besten einen festen Termin braucht, wann etwas fertig zu sein hat, um dann natürlich erst am Abend vorher damit anzufangen. Deswegen rattert meine Nähmaschine fast nur kurz vor Geburtstagen und Festtagen, um Geschenke zu zaubern, sodass das Nähen für uns meist auf der Strecke bleibt.  Also habe ich vor der Geburt vom Minikind noch einige Projekte abgearbeitet, die ich gern noch verschenken wollte und seitdem nähe ich tatsächlich, bis auf eine Ausnahme, nur noch für uns – allerdings noch nicht annähernd so viel, wie Pakete mit Stoffen hier ankommen *lach*.

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Was ich euch heute zeige, ist allerdings noch vor der Geburt vom Kleinen entstanden. Mein allererstes Nähprojekt war damals eine Wendy von Pattydoo für meine Mama und später sind glaube ich vier oder fünf weitere entstanden, die ich verschenkt habe. Jedoch fehlte mir immer der Anlass, mir selbst mal eine zu nähen. Als nun aber vor ein paar Monaten diese, wie ich finde sehr gute, Veränderung kam, dass man in den Läden keine Plastiktüten mehr zu den Einkäufen dazu bekommt, bzw. dafür bezahlen muss, war meine Motivation endlich da.

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Also habe ich meinen Mann in die Verzweiflung getrieben indem ich fast meine gesamten Baumwollstoffe auf dem Boden verteilt und Stoffkombinationen gebildet habe, von denen wir uns schließlich für drei entschieden haben, die uns seitdem bei unseren Einkäufen begleiten. Also eigentlich ein tolles Stoffabbauprojekt. Allerdings ist inzwischen ein Paket mit Stoffen für die nächsten drei eingetroffen…

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Und jetzt noch ein kleiner exklusiver Blick hinter die Kulissen: so wird sich nämlich mittlerweile über mich lustig gemacht, während ich auf dem Boden rumkrieche, um ein gutes Foto zu machen:

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Unverschämt, oder? Ich wünsche euch wunderschönen sonnigen Tag!

Liebe Grüße,

Sandra

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Mit 2 Monaten…

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…wiegt man über 5 Kilo und hat nun einige Speckfältchen.

…schläft man nachts ab und an in der ersten Schlafphase auch mal über 4 Stunden durch.

…ist man immer noch ein riesiges Spuckkind.

…schläft man am liebsten in der Trage, ganz nah an Mama.

…sind die Bauchprobleme dank eines Tapes wesentlich besser geworden.

…war man mit Papa, Mama und dem großen Brüderchen im Schwimmbad und durfte auch mal ins Wasser, war allerdings recht unbeeindruckt.

…ist man der Größe 50 entwachsen und passt nun auch gut in die 62.

…albert man gerne mit seinem Gegenüber rum und strahlt dabei bis zu beiden Ohren.

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Mein großer Junge

Damals habe ich euch vom ersten großen Abschied unseres Sohnemannes erzählt. Nun stand der 2. ins Haus, vor dem wir uns seit Wochen gefürchtet hatten. Nach nun anderthalb Jahren in der Kita gehörte unser Lockenkopf schließlich zu den Ältesten in seiner Gruppe und musste seit Monaten miterleben, wie seine besten Freunde nach und nach am Ende des Monats verschwanden. Ich kann schwer einschätzen, inwiefern er es tatsächlich verstanden hat, dass man mit 3 Jahren nun einmal in den Kindergarten wechselt. Wir haben immer wieder versucht mit ihm darüber zu reden und ihn bei den Abschieden zu begleiten. Er hat dies eher abgeblockt, jedoch kam ab und an von ihm, wenn wir über seine Freunde geredet haben, mal ein trauriges „Der … nicht mehr da“, was einem als Eltern ein wenig das Herz zerreißt.

Nachdem nun also von seinen gleichaltrigen Freunden (bis auf 2) alle in den Kindergarten gewechselt sind, ist jetzt auch er nach seinem 3. Geburtstag an der Reihe gewesen. Letzten Donnerstag haben sie noch einen Abschiedsausflug zum Flughafen gemacht und Freitag war es dann soweit… Das letzte Mal dass wir den Lockenkopf in der Kita abholten und gleichzeitig alle seine Sachen mitnahmen.

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Gott, haben wir diesen Moment gefürchtet. Es ist uns wahnsinnig schwer gefallen und uns und seinen Erzieherinnen sind natürlich die Tränen gekommen. Diese drei wunderbaren Frauen haben eine wahnsinnig tolle Arbeit in diesen 1,5 Jahren gemacht. Obwohl – eigentlich mag ich es eigentlich gar nicht so bezeichnen, denn man hat ihnen jeden Tag angemerkt, dass es für sie eben nicht nur Arbeit war, sondern sie diese Kinder wirklich sehr lieben und jeden Tag mit ihnen genießen. Deswegen schmerzt uns der Abschied wirklich sehr und man weiß nicht wirklich, wie man seine Dankbarkeit für die Liebe, die sie unserem Sohn entgegengebracht haben, richtig ausdrücken soll. Wir haben uns schließlich für etwas Nützliches entschieden, dass sie zuhause immer an unseren fröhlichen Lockenkopf erinnern soll. Ich hatte das auf einem amerikanischem Blog entdeckt und ich finde, mein Mann hat es super nachgebastelt.

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Jedoch versuche ich an dem Abschied auch die guten Seiten zu sehen. Bisher hat der Weg in die Kita knapp eine halbe Stunde inklusive einer Zugfahrt gedauert. Dies reduziert sich nun auf knappe 2 Minuten zu Fuß. Dadurch sind wir einfach spontaner, wann wir früh starten und sind nicht auf den Zugfahrplan angewiesen. Zudem kann ich ihn auch häufiger mal zum Mittagskind machen – das hat sich bei der bisherigen Strecke einfach nicht gelohnt. Ein weiterer Pluspunkt an dem neuen Kindergarten ist zudem, dass sie auch eine Kita im gleichen Haus haben, sodass unsere beiden Zwerge dann in dieselbe Einrichtung gehen können. – Ich könnte noch mehr positive Effekte aufzählen, die Sorgen beschäftigen mich leider trotzdem.

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Heute ist nun der erste Tag im Kindergarten. Mein Mann wird ihn bei der Eingewöhnung begleiten und mein Mutterherz blutet ziemlich, das nicht selbst zu übernehmen. Ich weiß, dass mein Mann das super machen wird und ich mit dem Minikind im Arm dem Lockenkopf einfach nicht ansatzweise die volle Aufmerksamkeit schenken könnte, die er in dem Moment benötigt. Aber man möchte ja doch in solchen Momenten bei seinem Kind sein und es auffangen. Also werde ich heute Vormittag aufgeregt zuhause sitzen und auf meine Männer warten. Ich bin mir sicher, dass der Lockenkopf fröhlich nach Hause kommen und mir von all den tollen Sachen erzählen wird, die es in dem neuen Kindergarten gibt. Sorgen mache ich mir, was wird, wenn er realisiert, dass er nun dauerhaft dorthin gehen wird. Dass er sich an neue Erzieherinnen und neue Kinder gewöhnen muss. Ich hoffe sehr, dass ich mir mehr Gedanken mache als nötig und wir ihn dann gut auffangen können – schließlich soll unser Sonnenschein eine wunderbare Kindergartenzeit erleben.

Verlinkt: Creadienstag

Liebe Grüße,

Sandra

 

 

 

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Mit einem Monat…

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…sind einige Haare ausgefallen, sodass man nun eine „hübsche“ Stirnglatze hat.

…werden die Augen langsam feucht wenn man weint.

…schaut man mittlerweile deutlich wacher und gezielter und lächelt Mama und Papa ganz toll an wenn man sie entdeckt.

…hat man ziemlich mit Koliken zu kämpfen und verbringt den Tag deswegen gern hauptsächlich auf Mamas Arm.

…würde der große Bruder einen gern jeden Tag mit in die Kita nehmen.

…lässt der Greifreflex leider langsam nach.

…sitzt man ganz gern mal in der Wippe und schaut sich die Umgebung an.

…wiegt man ca 4 Kilo.

…wird man viel zu schnell groß.

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Mit drei Wochen…

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…findet man Umziehen und Wickeln total doof und wenn man dann vielleicht noch extra dafür geweckt wurde, hat man anschließend erstmal schlechte Laune.

…schaut man schon deutlich wacher, jedoch überhaupt noch nicht gezielt.

…werden die Haare langsam ein Stückchen länger.

…ist man total verkuschelt.

…wiegt man 3500 Gramm.

…hat man einige erste Ausflüge mitgemacht: Spielplatz, Zoo und Parkeisenbahn – jedoch undankbarerweise alle verschlafen.😉

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Mit 3 Jahren…

…spielt man seit knapp einem halben Jahr intensiv Rollenspiele, die sich meist um Rettungseinsätze drehen.

…ist man sprachlich mittlerweile ziemlich sicher und kann sich gut unterhalten und fängt auch an Lieder zu singen (bevorzugt den Refrain von Bummibär oder die Finger Family).

…kommt seit kurzem auch mal Wut statt Traurigkeit in einem hoch, wenn man seinen Willen nicht bekommt und wirft dann auch mal etwas durch die Gegend.

…ist man nachts immer noch ein Schnullerkind.

…schaut man auch immer mal Videos auf Englisch an, sodass man viele Autobezeichnungen auch in Englisch kennt und sich in das Vokabular die Begriffe „Bye Bye“, „Yellow“ und „Yes“ eingeschlichen haben.

…spielt man am liebsten im Garten der Omi mit Wasser.

…ist man seit kurzem ein großer Bruder und kümmert sich ganz lieb mit um den Kleinen.

…ist man 96cm groß.

…muss eigentlich alles mit Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr zu tun haben, sonst ist es nicht besonders interessant.

…hat man meist zu viel Energie um mal ruhig sitzen zu bleiben, was die Eltern vor allem beim Essen regelmäßig in den Wahnsinn treibt.

…ist der Kindersitz im Auto auf den Beifahrersitz gewechselt und so kann man dem Papa während der gesamten Fahrt super erzählen, ob er langsamer oder schneller fahren soll und welche Farbe die Ampel vor einem gerade hat.

…geht man wahnsinnig gern ins Schwimmbad und hat dort vor nichts Angst – mit Schwimmflügeln an den Armen muss einen im tiefen Wasser doch schließlich niemand mehr festhalten…

…fängt man gerade an auch mal von alleine aufs Töpfchen zu gehen.

…ist man ein begeisterter Bauarbeiter und hilft dem Papa gern engagiert bei Bauprojekten.

…wiegt man 15 Kilo.

…ist man seit kurzem mäklig beim Essen und rührt Gemüse auf dem Teller kaum noch an.

…hat man ständig neue Ideen und Unfug im Kopf, aber macht gerade dadurch jeden Tag wahnsinnig aufregend, lustig und unterhaltsam für seine Eltern.

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Mit zwei Wochen…

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… schaut man schon deutlich wacher.

… war man erstmals in der Trage und im Kinderwagen unterwegs und macht beides gut mit.

… ist der Bauchnabel abgefallen.

… wiegt man 3205 Gramm.

… war man das erste Mal mit dem großen Bruder in der Badewanne.

… ist man extrem kuschelbedürftig.

…passt einem langsam die Größe 50.

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Mit einer Woche…

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… wiegt man 2875 Gramm.

… kommt langsam ein wenig Leben in den Körper, nachdem man zwischendurch sogar so schwach war, dass man kaum aus der Flasche trinken konnte und damit seinen Eltern ziemliche Sorgen bereitet hat.

… ist man zweimal am Tag für circa eine Stunde wach.

… hat man zwei Minuten nach der Geburt das erste Mal Mama voll gepullert (und drei Minuten später noch einmal).

… hat der große Bruder einen schon im Arm gehalten und sogar die Flasche gegeben.

… lächelt man ganz oft im Schlaf.

… wollte man 12 Stunden früher auf die Welt kommen als geplant.

… sind Mama und Papa wahninnig glücklich, dass man da ist.

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Nähen für die Babys – Teil 4

Heute zeige ich euch schnell zwei Mützen, die für die beiden schon erwähnten Babymädchen entstanden sind.

Die eine ist an einem gemütlichen Vormittag mit meiner besten Freundin entstanden. Sie kam mit Stoffen vorbei, ich habe ein wenig rumprobiert, welches Schnittmuster bzw. welche Größe wir nehmen und schon entstand gemütlich während des Quatschens eine kleine Mütze. Dafür habe ich das Freebook von Pattydoo „Kindermütze zum Wenden“ (das eigentlich für einen Kopfumfang für 52cm gedacht ist) auf 73% verkleinert und schon passte es auf den kleinen Kopf mit 39cm Kopfumfang.

Die andere entstand eigentlich schon fast „aus der Not“ heraus. Als meine Schwester Mitte/Ende Februar mit ihrer Kleinen aus dem Krankenhaus kam nach der Entbindung war es schrecklich kalt und wie wir alle wissen, blieb es das im März auch noch. Also musste noch schnell eine Wintermütze her, die jedoch in der Minigröße 34 nicht aufzutreiben war. Da stand ich aber auch wirklich auf dem Schlauch – nachdem ich mir einen Tag Gedanken gemacht habe wo wir noch schnell eine herbekommen fiel mir dann doch noch ein, dass ich ja eine Nähmaschine besitze (KopfaufdenTischhau). Also wurde sich schnell an die Maschine gesetzt und eine Wendebindemütze von Klimperklein in der Größe 35-37 genäht. Innen habe ich sie mit Teddyplüsch gefüttert, der leider so dick war, dass die Größe 37-39 am Ende doch besser gewesen wäre. Aber gerade so hat sie noch bis zum Ende der Eiszeit gereicht und das Mäuschen hat einen warmen Kopf behalten.

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Schnitte: Kindermütze zum Wenden von Pattydoo, Wendebindemütze von Klimperklein

Verlinkt: Creadienstag

 

Liebe Grüße,

Sandra

 

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Nähen für die Babys – Teil 3 / Sandra’s Decken – 4 – Die passende Märchendecke

Nachdem ich euch in Teil 1 und 2 der Babyreihe die Outfits für die Minis von Freunden gezeigt habe, ist nun die Familie dran – denn auch dort ist der Babyboom ausgebrochen. Meine Schwester, meine Schwägerin und ich haben es dieses Jahr geschafft, gleichzeitig schwanger zu sein. Während die Frau meines Bruders und ich gerade noch mit kugelrunden Bäuchen durch die Gegend watscheln, war es bei meiner Schwester schon im Februar soweit, und das einzige Mädchen im Bunde machte sich auf den Weg.

Ihr Bruder, also mein Neffe, feierte schon einen knappen Monat davor seinen 2. Geburtstag. Daher habe ich gleich passende Stoffe für ein Geschwisteroutfit gekauft, wovon der Kleine im Januar sein Shirt bekommen hat.

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Für die Kleine gab es dann zur Geburt passend eine Leggins und ein Kleidchen für den Sommer in der Größe 68.

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Wer hier schon eine Weile mitliest weiß, dass ihr Bruder damals zur Geburt eine Märchendecke von mir bekommen hat. Um eine Verbindung zu schaffen, wollte ich jetzt für meine Nichte auch eine nähen, in der sich zumindest ein Stoff überschneidet. Während ich bei meinem Neffen damals das Problem hatte, neutral gehaltene – und nicht mädchenhafte – Stoffe zu finden, konnte ich mich diesmal beim Stoffkauf an Rosa austoben.

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Entschieden habe ich mich schließlich für die Stoffkollektionen „Dream a Wish“ und „Happy Ever After“ von einem meiner absoluten Lieblings-Stoffdesigner: Riley Blake. Gefüttert ist die Decke mit sehr dickem Volumenvlies und die Rückseite durch Teddyplüsch schön kuschelig unterlegt. Zudem hat mir die liebe Regine Ancot, alias Puppen-Jette, lieberweise den Namen der kleinen Maus auf eines der Quadrate gestickt, worüber ich mich riesig gefreut habe. Ich habe den Namen hier allerdings zum Großteil retuschiert.

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Fazit: so dickes Volumenvlies werde ich wohl nicht nochmal verwenden, das hat mich und die Nähmaschine fast zur Verzweiflung getrieben, aber ich freue mich riesig darauf, die mittlerweile fast 60cm große Maus mit ihrem Bruder am Ende des Sommers im Partnerlook zu sehen.

Stoffe: Jersey von Ingas bunte Stoffwiese; Baumwolle, Volumenvlies und Teddyplüsch von Stoff-abc

Schnitte: HoodHoodie von FeeFee, Kinderkleid von Klimperklein, Stelzenhülle von Fadenkäfer

Verlinkt: Kiddikram, Creadienstag, Sew Mini

 

Liebe Grüße,

Sandra

 

 

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